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Strickfairliebt_über_michHallo,

ich bin Melanie Michels, herzlich willkommen in meinem kleinen, aber feinen Onlineshop für nachhaltig produzierte Handstrickgarne.

Solange ich denken kann, verbinde ich meine Mutter mit dem Geklapper von Nadeln und bunten Wollknäulen. Selbst für meine kleine Tochter ist sie schon immer die „Wolle-Oma“, welche zunächst Strickaufträge ausführte und seit 1985 ihr eigenes Wollgeschäft in Grünberg/Hessen betreibt. In einem Teil dieses Geschäftes, in welchem wir aufwuchsen, ist jetzt „Strickfairliebt“ zuhause und drei Generationen von Frauen gehen dort ihrem Handwerk nach.

So erblich vorbelastet, absolvierte ich eine Lehre zur Maßschneiderin sowie ein Modedesign-Studium in Düsseldorf, woraufhin ich 12 Jahre lang in Kostümabteilungen für Fernsehproduktionen arbeitete. Parallel betrieb ich ein Schneideratelier für vintage-inspirierte Kleidung in Köln.
Während dieser Zeit wuchs mein ökologisches Bewusstsein durch nachhaltig oder vegan lebende Freunde, als auch durch die  Möglichkeit, entsprechende Produkte käuflich erwerben zu können. Das war mein biographischer Startschuss- die Initialzündung meines sich seitdem immer stärker entwickelnden Interessen für Nachhaltigkeit und Ökologie- auch im Textilgewerbe.

Es war für mich aber immer schwierig, fair produzierte Kleidung in meinem persönlichen Stil zu finden. Da blieb nur eins: die Kleidung selber machen.

2011 verschlug es mich und meine Tochter zurück nach Hessen, wo ich mich erneut im Wollladen meiner Mutter wiederfand. Seitdem stellen wir im Team das Produkt-Sortiment teilweise um. So entstand auch unsere „grüne Ecke“, welche unterschiedliche nachhaltig produzierte Garne beheimatet, seien sie aus Fairem Handel, GOTS- oder Öko-Tex zertifiziert, mit Pflanzenpigmenten gefärbt oder regional in Deutschland hergestellt. Dieses Sortiment wird seit dem immer weiter ausgebaut, so dass es immer mehr der gesamten Verkaufsfläche des Ladens einnimmt.

Das ist die kurz erzählte Vorgeschichte zu diesem Onlineshop.

Kleidung fair hergestellt – von Ihnen selbst -  mit nachhaltig produzierten Handstrickgarnen.

 

... unsere Firmen

Zuerst eine Bitte: Wenn Sie Tipps und Anregungen für uns bezüglich Wollfirmen haben, die wir noch nicht im Sortiment führen, wären wir Ihnen wirklich dankbar.


Atelier Zitron
Sauber, fair und einfach gut.
Die Firma Atelier Zitron aus Wickede (Ruhr) produziert mit viel Herzblut einzigartige, ökologisch saubere Handstrickgarne auf höchstem Qualitätsniveau.
Alle Garne sind nach Öko-Tex Standard 100, Produktklasse 1 hergestellt, d.h. ideal auch für Babys geeignet (schweiß- und speichelecht).
Unter strikter Einhaltung deutscher Umweltauflagen und deutscher Sozialstandards überwacht Atelier Zitron vom Rohgarneinkauf bis zum fertigen Wollknäuel den gesamten Produktionsablauf.
So gehört beispielsweise die Partnerfirma Textilfärberei Hirschhorn zur Umweltallianz Hessen und wird  in Sachen Umweltschutz mit Vorbildfunktion dargestellt.
Auf höchstem Niveau werden alle Garne exklusiv für Atelier Zitron dargestellt.


Darn Good Yarn
Nicole Snow gründete "Darn Good Yarn" im Jahre 2008. Sie möchte nicht nur wunderschöne, kunstvolle Garne herstellen, sondern auch dafür sorgen, dass ihre Garnproduktion den Menschen sowie der Umwelt hilft.
Das Hauptaugenmerk liegt auf der ganzjährigen Beschäftigung indischer Frauen in ärmeren Regionen, welche sonst nur von einer 3-4 monatigen Erntezeit in der Landwirtschaft leben müssten, was kaum möglich sei. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen ganzjährig 300 indische Frauen, fördert ihre Kenntnisse in der Handarbeit und ihre Kreativität, und schafft für sie die Möglichkeit, selbständig und finanziell unabhängig zu werden. So schaffen es die Frauen ihre Familie zu unterstützen, ihre Kinder ausbilden zu lassen und ihren Status in der Gesellschaft zu verbessern.
Darüber hinaus verarbeitet sie hauptsächlich Seidenabfälle aus der Sari-Produktion, die beim Zuschnitt der Saris anfallen, und verwendet so jedes Jahr zehntausende Pfund Abfall wieder.


Jim Knopf
Vor über 20 Jahren gründete Ute Holk die Firma "Jim Knopf".
Der Name war "Programm", denn ein großer Teil der ersten Kollektionen wurde mit Kinderknöpfen aus Naturmaterialien bestückt.
Sehr schnell entwickelte sich ein umfangreiches Angebot für den Handstrickbereich,
sowie für die Bekleidungsindustrie.
Das JIM KNOPF Sortiment umfasst neben Knöpfen aus Naturmaterialien, Knöpfe aus recycelten Materialien, Metallknöpfe, Filzartikel und viele weitere Materialien.
Verantwortungsvoll wird die Kollektion gestaltet. Vorzugsweise werden schnellwachsende Rohstoffe verwendet. Auf Materialien wie Koralle, Ebenholz (Kamagong), Frosch- oder Rochenhaut und Paradisvogelfedern wird aus Artenschutzgründen verzichtet.
Hauptsächlich werden die Knöpfe in Cebu, auf den Philippinen, exklusiv für
JIM KNOPF gefertigt.
Ute Holk ist dort selbst zweimal im Jahr vor Ort.
Mindestlöhne, Versicherungsschutz und saubere Arbeitsplätze sind ein MUSS.
Kinderarbeit gibt es nicht.
Die Filzartikel kommen von einem Betrieb in Nepal, der gerade letztes Jahr für seine vorbildlichen Arbeitsbedingungen ausgezeichnet wurde.
Ein Großteil der Metallartikel wird in Europa hergestellt.


Manos del Uruguay
"Manos del Uruguay" wurde als gemeinnützige Organisation 1968 mit der Absicht gegründet, Frauen in ländlichen Regionen zu Arbeit und Einkommen zu verhelfen.
Heutzutage sind in der Kooperative 400 Frauen beschäftigt, in Spitzenzeiten sind es bis zu 1200. Sie spinnen, färben und stricken die Garne, die hauptsächlich aus hochwertigen Naturfasern, wie reine Schurwolle, Merinowolle und Seide mit Ursprung in Südamerika hergestellt werden. Es wird stark auf den sparsamen Verbrauch von Wasser und anderen Rohstoffen geachtet, sowie der Einsatz von umweltschädlichen Chemikalien beim Färben so weit wie möglich vermieden.
Ziel ist es, die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu verbessern, indem man wirtschaftliche Unabhängigkeit, aber auch die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, bietet. Die Herkunft jedes Wollstrangs ist nachvollziehbar, da die Färberin das Etikett der Wolle signiert.
Seit 2009 ist "Manos del Uruguay" Mitglied in der WFTO (World Fair Trade Organization). Mit dem Beitritt wird man Teil eines Monitoring-Systems, das interne und externe Kontrollen der Betriebe, sowie die Begleitung und Verbesserung von  Abläufen und Verfahren beinhaltet. Auch verpflichtet sich jedes Mitglied die Grundsätze der WFTO bezüglich Arbeitsbedingungen, Förderung (Weiterbildung) der Arbeiter, Zahlung fairer Löhne, sowie des Umweltschutzes einzuhalten.

Mirasol
Die Viehzucht und das textile Kunsthandwerk sind tief verwurzelt in der peruanischen Kultur. Das Mirasol-Projekt wurde 2007 gegründet, um durch das Fortführen und Kultivieren alter Fertigkeiten ein besseres soziales Umfeld für die Bewohner der Kommunen in der Region Puno herzustellen, und den Kindern eine Möglichkeit auf eine bessere Schulausbildung und damit einen besseren Start ins Leben zu geben.
Die Fasern für diese luxuriösen Garne stammen genau von den Tieren, die seit jeher im Peruanischen Hochland auf weitläufigen Weideflächen gehalten werden, nämlich Alpakas, Lamas und Merinoschafe.
Durch den Kauf dieser Garne unterstützen Sie das Mirasol-Projekt, mit dessen Hilfe schon eine Schule errichtet und fortlaufend Lehrer, Essen, Schulkleidung und vieles mehr bezahlt wurde.
Momentan wird auf den Bau einer weiterführenden High-School gespart.


Pakucho
Natürlich pigmentierte Baumwolle wird in Peru seit fast fünftausend Jahren kultiviert. Sprich: Die Baumwolle wächst bunt. 
1994 übernahm James M. Vreeland Jr., nach über 10 Jahren ethnografischer, botanischer und archäologischer Forschung in Peru, die Beratung und Unterstützung der Bauern in dem kleinen Städtchen Quilca im "Tal des Todes", einem kargen Stückchen Land an der peruanischen Küste. Dort wurde die Wasserversorgung durch den kleinen Fluß Quilca immer schlechter, so dass immer weniger gewinnbringende Agrarrodukte angebaut werden konnten. Mr. Vreeland entschied sich mit den Bauern eine jahrtausende alte Tradition, den Anbau von farbig wachsender Baumwolle, in dieser Gegend zu versuchen. Sie pflanzten die alte, robuste Tanguis-Pflanze, die sehr tief wurzelt und sich dadurch fast selbst mit Wasser versorgen kann. Das Experiment glückte, und daraus entstand die Firma „Naturtex“, für die 1997 der Markenname Pakucho geschützt wurde.
Pakucho steht für Baumwollproduktion im Einklang mit der Natur.
Die Garne wachsen, auf Grund der in Peru seit Jahrtausenden betriebenen Kultivierung, in diesen vielseitigenen Farbgebungen wie Beige-, Rost-, Braun- und Grüntönen am Baum.
Es werden keine Pestizide, Herbizide, künstliche Wachstumsregulatoren, Entlaubungsmittel oder andere Agrochemikalien verwendet um für ein besseres Wachstum zu sorgen oder die Ernte zu erleichtern. Es werden auch keine Chemikalien oder anderen synthetischen Verfahren verwendet um die Faser zu färben oder in ihrer Struktur zu verändern.
Lediglich für das Garn Andean Mist wird eine weiße Pima-Baumwolle mit Pflanzenfarben, und bei den Rottönen mit etwas Cochineal, gefärbt.
Für die Baumwollgarne besteht eine aktuelle Zertifizierung nach USDA für den nachhaltigen Anbau der Pflanzen, sowie nach GOTS für  das Pflücken und Lagern der Baumwollfasern.  Die Arbeitsbedingngen sind zertifiziert durch Control Union Fair Choice für Option 2 soziale, umweltfreundliche und Fair Trade Kriterien. Die Pflanzen sind GMO-frei.

Auch  die  Alpaka-Garne der Linie Angel Dust erhalten ihre Farben durch die unterschiedlichen Fellfarben der Tiere, und bleiben ansonsten ungefärbt.



Rosy Green Wool
Im Jahre 2011 entschlossen sich Rosy Stegmann und Patrick Gruban, nachdem sie vergeblich nach ökologisch produzierten Merino-Garnen in schönen Farben gesucht hatten, selbst, solche Garne herzustellen. Sie fanden Partner in Südamerika, welche die Rohware anlieferten und eine kleine Spinnerei und Färberei in England, mit denen sie das Garn und die Farben entwickelten. 2012 gründeten sie dann zusammen "Rosy Green Wool".
Bei Rosy Green Wool geht es aber nicht nur um das Versprechen ökologisch bewusst zu fertigen, sie haben sich zudem dazu entschlossen, ihre Produktionskette und damit auch das Endprodukt,  GOTS-zertifizieren zu lassen.
Somit  hat das Garn nicht nur eine kontrolliert biologische Ausrüstung, sondern kommt auch aus kontrolliert biologischer Tierhaltung.


Vegan Yarn
Heidi und Jeremy aus Canada, beide selbst Veganer, suchten leider meist vergeblich nach hochwertigen, farbenfrohen, veganen Handstrickgarnen. 2009 stellte Heidi für sich fest, dass es in der Sparte eine große Lücke gab, und entschloss sich daher, diese selbst zu schließen. Ab 2009 besuchte sie Spinn-Kurse, informierte sich über Handfärbetechniken und gründete 2013 dann "Vegan Yarn". Anfänglich listete sie ihre Garne bei Etsy und war erstaunt über die Resonanz. Mittlerweile hat sie ihre eigene Internetpräsenz und verkauft über Woll-Geschäfte in Canada, Australien, Norwegen und England.
Die Garne, die wir momentan im Sortiment haben, werden mit Pflanzenpigmenten von Heidi in ihrem Hinterhof oder ihrer Küche von ihr handgefärbt.

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